Die Digitalisierung bestimmt den Alltag und schafft in nahezu jeder Branche immer mehr IT-Anwendungen und neue Berufsfelder. Damit Mädchen und junge Frauen diese vielfältige Welt der IT aktiv mitgestalten können, bringt das Transferprogramm „Girls' Digital Camps" spannende digitale Themen direkt in die Praxis.
Das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg geförderte Programm richtet sich gezielt an Schülerinnen der Klassen 6 bis 10. Das primäre Ziel der Camps ist es, den Mädchen konkrete Einblicke in digitale Berufsfelder zu geben und durch praktisches Erleben ihr Selbstbewusstsein im Umgang mit moderner Technik nachhaltig zu stärken.
„Vermittelt werden grundlegende Programmierkenntnisse und erste Einblicke in die App-Entwicklung, sodass die Teilnehmerinnen nicht nur verstehen, wie digitale Anwendungen funktionieren, sondern selbst kreativ eigene Ideen umsetzen können."
Von der App-Entwicklung bis zur Roboter-Show
Die Angebote der Girls' Digital Camps sollen den Teilnehmerinnen aufzeigen, wie vielseitig, kreativ und gesellschaftlich relevant digitale Anwendungen sind. Das aktuelle Kursangebot reicht von Kursen wie „Digital Communication" über kreative Module wie „Snap, Kunst durch Coding" bis hin zu Roboter-Aktivitäten wie der „Dash Talentshow".
Um eine hohe Zugänglichkeit zu gewährleisten, finden die Kurse sowohl online als auch in Präsenz statt. Viele dieser praxisnahen Präsenzveranstaltungen werden vom Kooperationspartner didaktik-aktuell e.V. direkt in den Räumlichkeiten des Zukunftslabors MINT durchgeführt.
Projektdetails und Kooperationen
Die Projektverantwortung liegt bei Prof. Dr. Nicole Marmé (PH Heidelberg) und Dr. Jens-Peter Knemeyer (didaktik-aktuell e.V.).
Die Girls' Digital Camps werden gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg.

